| Franz Bittner

Schluss mit dem Rauchen!

Die Motivation und der Wille, mit dem Rauchen aufzuhören ist bei vielen groß, doch im Alltag lassen Gewohnheit und Stress viele Raucher doch wieder zur Zigarette greifen. Oft ist das Verlangen an bestimmte Tagesabläufe geknüpft: die Zigarette nach dem Essen, zum Kaffee, zur Entspannung oder beim gemütlichen Beisammensein. Vieles ist Gewohnheit, und mit der Routine des Alltags zu brechen ist nicht immer leicht. Dazu kommt die körperliche Abhängigkeit, hervorgerufen durch das Nikotin. Für viele Raucher ist der Gedanke daran abschreckend, denn bei starken Rauchern kann der Entzug auch Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden oder Nervosität auslösen. Mit ein Grund, die Entscheidung, nicht mehr zu rauchen, weiter aufzuschieben.

Mehr Lebensqualität für Nichtraucher

Dass Rauchen dem Körper schadet, ist bekannt. Herz-Kreislauferkrankungen sind ebenso wie Krebs- oder Lungenerkrankungen – um hier nur einige zu nennen – in vielen Fällen auf den Tabakkonsum zurückzuführen.

Doch das Aufhören lohnt sich, und es ist nie zu spät dafür! Wer es schafft, die Zigarette zu entsorgen, lebt gesünder und fühlt sich wohler. Das gilt selbst für langjährige Raucher, denn der Rauchstopp ermöglicht es dem Körper, sich von den Giftstoffen wieder zu erholen.

Nur selten gelingt es allerdings, von heute auf morgen der Zigarette zu entsagen. Viele wünschen und suchen professionelle Unterstützung. Die Möglichkeiten sind heute vielfältig und reichen von telefonischer Beratung und einer App für das Handy über die ambulante Raucherentwöhnung im Krankenhaus bis hin zur stationären Behandlung.

Raucherberatung und Raucherentwöhnung

Welche Möglichkeiten es gibt, mit dem Rauchen Schluss zu machen, welche Methoden hilfreich sind und wie mit Rückfällen umzugehen ist, darüber informieren unterschiedliche Angebote: 

–    Das Rauchfrei-Telefon unter 08000 810 013:
Psychologinnen und Psychologen stehen von Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr für Fragen und Beratung zur Verfügung.

–    Die Rauchfrei-App des Rauchfrei-Telefons:
Die App unterstützt bei der Veränderung des Rauchverhaltens, wie auch auf dem Weg zum Nichtraucher und hilft weiters auch rauchfrei zu bleiben. Nähere Informationen erhalten Sie unterwww.rauchfreiapp.at.

–    Die Webseite iCoach:
Die Online-Gesundheitsplattform bietet eine Reihe von interaktiven Hilfsmitteln, die Nutzer dabei unterstützen, das Rauchen aufzugeben.

–    Die Raucherberatung und -therapie in den Gesundheitszentren der WGKK:
In denGesundheitszentren gibt es die Möglichkeit für persönliche Gespräche und medizinische Beratung durch so genannte Raucherberater. Termin vereinbaren und E-Card mitbringen!

–    Beratungsstellen in Wien:

Gesundheitszentrum Wien Mitte
Strohgasse 28, 1030 Wien
+43 (01) 601 22-40300

Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
Mariahilfer Straße 85-87, 1060 Wien
+43 (01) 601 22-40600

Gesundheitszentrum Wien-Süd
Wienerbergstraße 13, 1100 Wien
+43 (01) 601 22-4238

Gesundheitszentrum Wien-Nord
Karl-Aschenbrenner-Gasse 3, 1210 Wien
+43 (01) 601 22-40200

SMZ Süd – psychosomatische Ambulanz
Kaiser-Franz-Josef-Spital
Kundratstraße 3, 1100 Wien
+43 (01) 601 912 128

– Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mit der Zusatzqualifikation Raucherentwöhnung finden Sie imPraxisplan der Wiener Ärztekammer.