patientenombudsmann der ärztekammer für wien

Medienberichte

27 Juni 2013

Fünf Fragen an den neuen Patientenombudsmann


NEWS: Sie sind neuer Patientenombudsmann. Was genau ist ihre Aufgabe?
Franz Bittner: Ich werde den Beschwerden der Patienten nachgehen. Das heißt mit den Ärzten reden, die gemeldet werden. Dann versuche ich zu vermitteln und den Patienten zu helfen.

NEWS: Wer kann sich an Sie wenden?
Bittner: Jeder Patient, der in Wien eine Ordination oder ein Spital aufsucht. Es können zum Beispiel Menschen sein, die das Gefühl haben, dass ihnen der Arzt nicht zugehört hat oder die den Arzt nicht verstanden haben. Derzeit sichte ich jene 700 Beschwerden, die im Vorjahr bei der Ärztekammer eingegangen sind, um zu sehen, welche Probleme die Menschen mit Ärzten haben.

NEWS: Es gibt bereits Patientenanwälte. Wo ist nun der Unterschied?
Bittner: Zu mir werden vor allem Patienten mit Problemen bei niedergelassenen Ärzten kommen. Denn die haben - im Gegensatz zu den Spitälern - gegenüber der Patientenanwaltschaft keine Auskunftspflicht.

NEWS: Von wem werden sie bezahlt?
Bittner: Es ist eine unabhängige Stelle, die von der Ärztekammer finanziert wird. Es war für mich aber eine Bedingung, dass ich unabhängig arbeiten kann.

NEWS: Wo und wie sind Sie erreichbar?
Bittner: Ich bin ab September im Amt. Es wird eine Homepage geben und eine Anlaufstelle in Wien. Wo sich die befinden wird, ist noch nicht ganz fix.

 

 Quelle: NEWS, Seite 14

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Das Bild zeigt Franz Bittner bei der Beratung eines Patienten.

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